Ökologisches Engagement

Bei der Verwirkichung unseres Traumes machen wir alle Anstrengungen, mit der natürlichen Umwelt transparent und ökologisch verantwortlich umzugehen. Aus diesem Grund liessen wir schon während der Planungsphase eine umfassende, vom Umweltministerium genehmigte Studie zur Umweltverträglichkeit unseres Projektes durchführen.

In Mbuna Bay befinden Sie sich im Busch – ursprünglich wie seit Jahrhunderten. Erwarten Sie drum keine perfekt angelegten Blumenbeete oder hübsch zugeschnittene Bäume und Büsche. Bei uns ändert sich das Landschaftsbild nur mit den Jahreszeiten. Wenn es regnet, wacht alles auf: Das Buschland wird grün, überall blühen die verschiedensten Blumen, und das Gras wächst zwei Meter hoch. Dann, schon bald nach dem Ende der Regenzeit, verändert sich alles ins Gegenteil, und das Land trocknet aus für Monate.

Bau materialien

Alle unsere Gebäude bestehen zu 99% aus natürlichen lokalen Materialien:

Die hölzernen Strandchalets wurden vorwiegend aus Holz, geschnitten von einheimischen Holzfällern, gebaut. Zur Vermeidung von unkontrolliertem Fällen von Wald arbeiten diese mit einer Lizenz der Landwirtschaftsdirektion des Distriktes.Für die Buschbungalows haben Dorfleute über 30‘000 Bricks (Backsteine) aus Lehm geformt und gebrannt. Für die Zwischenräume brauchen wir Zement wegen der längeren Lebensdauer. Die Lehmhäuser, unsere letzte Errungenschaft, waren eine grosse Herausforderung für alle. Die dicken Wände bestehen vollständig aus Lehm, vermischt mit Stroh und sind mit Kalk geweisselt. Sämtliche Gebäude haben Dächer aus Stroh, das die Dorffrauen für uns im „ganho-ganho“ schneiden. Die Möbel werden von unseren Schreinern nach ihren eigenen Vorstellungen angefertigt, und bei den vielfältigen Dekorationen legt manch ein lokales Talent Hand an.

Energie produktion

Unser grosses Solarsystem produziert genügend Energie, um alle Gebäude mit Licht und Steckdosen zu versorgen. Darüber hinaus bleibt noch genügend Strom für zwei Kühlschränke, einen kleinen Tiefkühler, verschiedene Küchengeräte und unser eigenes Satelliteninternet.

Alle Häuser sind an Solarwasserwärmer angeschlossen, die den Gästen zu jeder Tages- oder Nachtzeit eine warme Dusche ermöglichen.

 

Biologische Farm

Für unsere öko-freundlichen Mahlzeiten versuchen wir, je nach Jahreszeit, so viele Zutaten wie möglich auf unserer eigenen Farm zu produzieren. Daneben kaufen wir auch Gemüse und Früchte von einheimischen Kleinbauern. Da wir im ständigen Erfahrungsaustausch mit ihnen stehen, wissen wir, dass sie für die Produktion ihrer Gemüse, Getreide, Wurzeln und Früchte keine chemischen Zusätze verwenden. Vieles, was in der Lodge auf den Tisch kommt, würde man niemals in einem Supermarkt finden

Neben einer grossen Setzlingsaufzucht und einem Garten voll von Gemüsen, Salaten und Kräutern haben wir vor drei Jahren begonnen mit der Pflanzung von Ananas sowie Frucht- und Nussbäumen, welche prächtig gedeihen neben den einheimisch bereits vorhandenen Papayas, Bananensträuchern und Mangobäumen.

Abfallverwertung

Alle Gästehäuser sind angeschlossen an ökologisch erprobte septische Tänke (Faultänke), die aus zwei Kammern bestehen und das Übertreten von Abwasser in den See verhindern.

Küchen- und andere organische Abfälle werden zu Kompost verarbeitet, und jeglicher nicht wiederverwertbarer Abfall wird von uns zu den offiziellen Distrikt Kehrichtplätzen gefahren.